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09.05.2013

Kostenfreie Softwaretools von intarsys unterstützen die elektronische Rechnungsstellung

Karlsruhe, 04. September 2013. Der Softwarehersteller intarsys consulting GmbH hat Tools veröffentlicht, mit denen sich elektronische Rechnungen nach dem neuen einheitlichen Rechnungsstandard ZUGFeRD verarbeiten lassen. Die Software sorgt sowohl für das Einbetten als auch das Extrahieren von XML-Rechnungsdaten in PDF/A-3-Dateien, die als Trägerdokument fungieren und per Mail versandt werden können. Das „intarsys ZUGFeRD Toolkit“ wird Nutzern, die maximal 100 Rechnungsdokumente pro Tag bearbeiten, als Freeware zur Verfügung gestellt.

Nach einer Registrierung auf der intarsys-Homepage steht die Software, die am PC-Arbeitsplatz sowie in Serverumgebungen einsetzbar ist, zum Download bereit. Zudem kann das Toolkit über die Webseite des Forums elektronische Rechnung Deutschland (kurz FeRD, www.ferd-net.de), das für die Entwicklung des ZUGFeRD-Standards verantwortlich zeichnet, bezogen werden. Die Software lässt sich einfach implementieren und ist mit allen gängigen Betriebssystemen nutzbar. Zudem ist es möglich, sie in ein bereits vorhandenes ECM-System einzubinden. In diesem Fall erhebt intarsys eine einmalige Lizenzgebühr.

„Als einer der ersten Anbieter am Markt haben wir Tools entwickelt, die ZUGFeRD-kompatible Rechnungsdokumente erzeugen und deren PDF/A-Konformität überprüfen können“ sagt Dr. Bernd Wild, Geschäftsführer bei intarsys consulting und zugleich Leiter der FeRD-Arbeitsgruppe „Technologie und Standards“. Darüber hinaus lassen sich mit Hilfe der Software die strukturierten Rechnungsdaten wieder aus dem PDF/A-3-Dokument herauslösen, so dass sie auf Empfängerseite automatisch in Programme und Anwendungen übernommen und ohne zusätzlichen manuellen Aufwand weiterverarbeitet werden können.
Die neuen Softwaretools von intarsys sind bereits bei verschiedenen Unternehmen erfolgreich im Einsatz. Zu den ersten Anwendern zählt GS1 Germany, ein branchenübergreifend tätiger Dienstleister für die Umsetzung von Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards, der unter anderem für das EAN- bzw. GTIN-Artikelnummernsystem zuständig ist. Seine langjährige Standardisierungs-Expertise hat das Unternehmen bei der Entwicklung von ZUGFeRD mit eingebracht. „Das Toolkit von intarsys liefert alle notwendigen Komponenten, um Rechnungsdokumente einfach ZUGFeRD-konform zu erstellen und automatisiert zu verarbeiten“, berichtet Rainer Räbiger, Teamleiter ITK & Service bei GS1 Germany.

„Der ZUGFeRD-Standard wird von zahlreichen Firmen, Industrie- und Handelsverbänden bis hin zur öffentlichen Verwaltung und Bundesministerien unterstützt und bietet beste Voraussetzungen, der erste einheitliche und branchenübergreifende Rechnungsdaten-Standard in Deutschland zu werden“, berichtet Dr. Wild. Dies zeige sich auch am großen Interesse namhafter Hersteller von ERP- und Faktura-Software, die sich bereit erklärt haben, den neuen Standard zu unterstützen. Gleichzeitig kümmert sich FeRD um die Weiterentwicklung von ZUGFeRD zu einem DIN-Standard und die Einbringung in die europäische Standardisierung rund um CEN.
Nähere Informationen erhalten Interessenten im Internet unter: https://www.intarsys.de/ZUGFeRD

Über intarsys consulting
Der Softwarehersteller intarsys consulting GmbH ist auf sichere Softwarelösungen, Technologien für qualifizierte und fortgeschrittene elektronische Signaturen, Zeitstempel und Langzeitarchivierung mit PDF/A spezialisiert. Mit dem Fraunhofer Institut für Sicherheit in der Informationstechnik unterhält intarsys eine Entwicklungspartnerschaft für Lösungen zur Nachsignatur. Unter dem Slogan "smart secure signing" bietet intarsys Signaturprodukte und -komponenten für alle gängigen Betriebssysteme vom Client über Server bis hin zu webbasierten Systemen an. Die moderne SOA-Architektur der intarsys-Produktreihe und die konsequente Verwendung internationaler Standards gewährleisten Flexibilität und Investitionssicherheit.
www.intarsys.de

Über ZUGFeRD
ZUGFeRD steht für „Zentrale User Guidelines für elektronische Rechnungen in Deutschland“. Das neue Format für elektronische Rechnungen wurde im März 2013 auf der CeBIT in Hannover erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Demnach werden Rechnungen im PDF/A-3-Format versandt und darin eingebettet Rechnungsdaten im standardisierten XML-Format mit übertragen, so dass sich die Übernahme der Rechnungsdaten und die Verbuchung vollständig automatisieren lässt. ZUGFeRD wurde vom Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) entwickelt, einem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projektverbund unter Leitung der Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e. V. (AVW). Zu den Mitgliedern zählen diverse Bundesministerien sowie namhafte Firmen und Verbände der deutschen Industrie. Gemeinsam wollen sie die Akzeptanz der elektronischen Rechnung fördern und das Rechnungswesen effizienter machen.
www.ferd-net.de

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