Was ist eigentlich eine Signaturkarte und wozu ist sie gut?
Eine Signaturkarte ist eine Chipkarte, mit der Sie sämtliche Vorteile der elektronischen Kommunikation nutzen können: Bequemlichkeit, Schnelligkeit und Kosteneffizienz kennen Sie bereits, beispielsweise vom Versand Ihrer E-Mails. Jedoch nur die mit einer Signaturkarte erzeugte elektronische Unterschrift sorgt dafür, dass die „unterschriebene Online-Kommunikation“ vollständig rechtswirksam ist.
Eine Signaturkarte hat dasselbe Format wie eine Bankkarte – die Benutzung funktioniert ganz ähnlich wie Sie es vom Geldautomaten gewohnt sind: Karte in das Chipkartenlesegerät (das für die Verbindung zum Computer sorgt) stecken, PIN (persönliche Identifikationsnummer) eingeben, fertig. Die Signaturkarte kann auf diese Weise praktisch überall dort eingesetzt werden, wo Daten oder Dokumente elektronisch bearbeitet, unterschrieben und sicher übertragen werden sollen.
Ausgewählte Anwendungsmöglichkeiten von Signaturkarten für Privatpersonen:
- „eGovernment-Anwendungen“, d. h. Online-Datenübermittlung an Behörden (wie z.B. beim ELENA-Verfahren)
- ElsterFormular, ElsterOnline (elektronische Steuererklärung)
- Abfragen von Rentenkonten
- Online-Banking (derzeit nur bei ausgewählten Sparkassen möglich)
Weitere Einsatzmöglichkeiten für Signaturkarten sind in Vorbereitung.


